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07.07.16 14:19 Alter: 2 Monat(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Leistungssport, Wettkampfsport, Laufsport
Von: Reinhard Köchl

EM Amsterdam: Benedikt Huber qualifiziert sich über 800 Meter für das Halbfinale

Benedikt Huber (LG Telis Finanz Regensburg) tat es seiner bayerischen Disziplinkollegen Christina Hering (LG Stadtwerke München) nach. Seinen Vorlauf über 800 Meter am zweiten Tag der Europameisterschaften in Amsterdam absolvierte der Deutsche Meister ebenfalls erfolgreich. Nun darf er sich über einen weiteren Lauf freuen - nicht wie zunächst irrtümlich berichtet direkt im Finale, sondern zuerst im Halbfinale.


Perfektes Debüt in der Nationalmannschaft: Benedikt Huber qualifizierte sich auf Anhieb fürs 800-Meter-Finale bei der EM.

Starkes Feld: Einene Kostprobe von internationaler Härte bekam Huber (Zweiter von links) in seinem Vorlauf.

Benedikt Huber präsentierte sich in Amsterdam mutig. Hoffentlich auch im Finale. Alle Fotos: Theo Kiefner

Der Oberbayer im Regensburger Trikot durfte in seinem Vorlauf nach den ersten 200 Metern gleich die harte internationale Luft schnuppern, als er ins Straucheln geriet. Eine kritische Situation, die Huber freilich ohne Sturz überstand. Allerdings lang er lange Zeit auf dem sechsten Rang. Erst auf der Zielgeraden packte "Bene" Hubert seine Spurtqualitäten aus und schob sich auf Platz drei nach vorne. Seine Zeit: 1:47,16 Minuten. Das bedeutete Einzug ins Halbfinale, ebenso wie für seinen deutschen Teamkollegen Sören Ludolph (LG Braunschweig).

"Das Rennen war sehr schwierig. Aber der Ausgang war doch wieder positiv", analysierte ein sichtlich zufriedener Benedikt Huber im Anschluss gegenüber "leichtathletik.de". "Mit Platz drei habe ich mich sicher fürs Halbfinale qualifiziert. Ich weiß nicht mehr genau, wie es zu dem Rempler gekommen ist. Das geht immer so schnell. Das kostet natürlich Kraft, ich habe nach außen ausweichen müssen. Das ist viel Umweg. Am Ende hat es aber gereicht. Ich habe schon öfter gehört, dass es international viel härter zur Sache geht. Anscheinend ist es wirklich so. Ich wollte unbedingt Platz drei erreichen. Das war ein harter Kampf."