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28.07.16 22:50 Alter: 2 Monat(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Leistungssport, Wettkampfsport
Von: Theo Kiefner

Bastian Grau gewinnt "Race of Champions" auf seiner Heimatbahn in Höchstadt

Am Ende eines trüben Tages gab es pünktlich zum Meeting des LSC Höchstadt/Aisch Sonne und angenehme Temperaturen. Die Teilnehmerfelder waren so voll wie noch nie beim Höchstadter Meeting. „Das war mit Abstand unsere beste Veranstaltung“, freute sich LSC-Chef Markus Mönius. Für diese Zufriedenheit gab es viele gute Gründe. Einen Teilnehmerrekord, keinen Zeitplan-Verzug, und das trotz der vielen Starter, und dazu noch viele gute Leistungen. Bastian Grau gewann das "Race of Champions".


Dramatisches Finale: Bastian Grau muss sich auf der Zielgerade des Angriffs von Patrick Karl und von Dario Tippmann erwehren.

Der 400-Meter-DM-Dritte Patrick Schneider (Nummer 431) wagte sich in Höchstadt auf ungewohntes Terrain. Fotos: Theo Kiefner

Beim Höhepunkt des Abends, dem "Race of Champions" über 1000 Meter, konnte sich mit Bastian Grau (LSC Höchstadt/Aisch) ein Lokalmatador durchsetzen. „Meine Taktik ging heute voll und ganz auf,“ freute sich Bastian Grau über seinen Erfolg. Nachdem das Tempo auf der ersten Runde verhalten bliebm war klar, dass es irgendwann richtig schnell werden würde. „Das war meine Chance“, resümierte Grau. Mit seiner Temposteigerung bei 700 Meter überraschte er die Konkurrenz mit Patrick Karl (TV Ochsenfurt), und Dario Tippmann (LAC Quelle Fürth). Beide hatten auf einen kurzen Spurt auf der Zielgeraden gesetzt. Auf den letzten Metern setzten die beiden ihre Taktik um, kamen Bastian Grau auch näher. „Die letzten zehn Meter waren richtig hart,“ berichtete dieser. Karl und Tippmann setzten ihm auch noch zu. „Fünf Meter noch, dann hätte es geklappt,“ meinte Patrick Karl dazu. Sein Vater und Trainer Klaus Karl war die gut 60 Kilometer von Ochsenfurt mit dem Fahrrad angereist.

„Wir hatten heute ganz bewusst auf Tempomacher verzichtet“, erklärte Markus Mönius. Dadurch war die Siegerzeit mit mit 2:27,40 Minuten nicht so schnell wie in den vergangenen Jahren. Spannung kam trotzdem mit drei Läufern innerhalb einer halben Sekunde auf. Das Feld erfuhr obendrein mit dem 400-Meter-Staffel-EM-Teilnehmer Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth) eine weitere prominente Ergänzung..

Für den 24-jährigen Schneider waren die 1000 Meter eigentlich zu lang. Nach den Europameisterschaften mangelte es ihm etwas an Kraft und Konzentration. Entsprechend „locker“ lief der Viertelmeiler an. Bei der ersten Runde in 59 Sekunden hatte er 13 Sekunden Luft zu seiner Bestzeit. „Am Ende fehlte etwas das Stehvermögen,“ gab er im Ziel zu. Das hatte er nach 2:30,71 Minuten erreicht.