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02.06.17 12:43 Alter: 141 Tag(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Senioren- und Breitensport
Von: Gerhard Zorn

Abgespeckte Bayerische Seniorenmeisterschaften in Regensburg: Besser als ein Totalausfall

Wie auch im vergangenen Jahr standen die Bayerischen Seniorenmeisterschaften lange auf der Kippe. Seniorenwart Gerhard Schlee hatte über Monate versucht, einen Ausrichter zu finden und musste nach viel Überzeugungsarbeit am Ende doch beinahe passen. Erst wenige Wochen zuvir traf die Zusage des SWC Regensburg ein. Dieser war auch 2016 bereits als Helfer in größter Not eingesprungen. Der Preis für die kurzfristige Zusage war eine Beschränkung auf die Lauf- und Sprungwettbewerbe.


Jan Schindzielorz verblüffte auch in Regensburg mit einer Zeit, die selbst in Männerrennen noch für eine vordere Platzierung reichen würde. Foto: Theo Kiefner

Ohne BLV-Seniorenwart Gerhard Schlee und den SWC Regensburg hätte es wahrscheinlich heuer keine Bayerischen Seniorenmeisterschaften gegeben. Foto: Dietmar Keller

Die entsprechenden Veranstaltungen für Wurfwettbewerbe und für den Stabhochsprung werden zwar noch stattfinden, aber leider nicht mehr so rechtzeitig, um sich für die Deutschen Seniorenmeisterschaften zu qualifizieren. Auch die Teilnehmerzahl litt ein wenig unter der kurzfristigen Bekanntgabe des Termins für das verlängerte Wochenende. Insbesondere bei den Frauen war pro Altersklasse und Disziplin häufig nur eine Athletin gemeldet. Selber schuld, könnt man sagen, denn die Athletinnen und Athleten, die nach Regensburg reisten, wurden durch ideale Verhältnisse bei bestem Kaiserwetter belohnt. Am Ende des Tages waren alle zufrieden, was nicht zuletzt der wieder einmal makellosen Organisation durch den SWC Regensburg zu verdanken war.

Die gezeigten Leistungen dienten zu Saisonbeginn eher der Orientierung, als dem Aufstellen von Rekorden. Ausnahme hierbei war eine bayerische Bestleistung über 110 Meter Hürden in der M 35 durch Jan Schindzielorz (LG Forchheim) mit 14,16 Sekunden. Er verbesserte damit seine eigene Bestleistung aus dem Vorjahr um 0,21 Sekunden.

Die Favoriten wurden ihrer Rolle in den meisten Fällen gerecht. Der eine oder andere Teilnehmer haderte damit, dass seit dem vergangenen Jahr wieder ein paar Zentimeter oder Zehntelsekunden fehlen und überlegt nun, ob sich das bis zu den Deutschen Meisterschaften Anfang Juli in Zittau noch korrigieren lässt. Wieder andere waren einfach nur froh, alte Freunde wiederzutreffen und sich über den Tag hinweg bei den verschiedensten Disziplinen zu messen.