Bayerischer Leichtathletik-Verband e.V.


Leichtathletik

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11.12.17 19:55 Alter: 40 Tag(e)
Kategorie: Leichtathletik, Top Stories, Leistungssport, Wettkampfsport
Von: Münchner Merkur, Gehörlosen Sportverein München

"Grünes Band" für Gehörlosen-Sportverein München: Akribische, professionelle und familäre Förderung

Exzellente Nachwuchsarbeit zahlt sich aus. Die Leichtathleten des Gehörlosen Sportvereins München können sich über die Auszeichnung mit dem „Grünen Band“ freuen. Das ist der bedeutendste Nachwuchsleistungssport Preis in Deutschland, der mit einer Förderprämie von 5000 Euro dotiert ist, die unmittelbar in die Jugendarbeit fließt. Die Summe soll vor allem verwendet werden für Ferien-Trainingslager von Kindern und Jugendlichen sowie zum Kauf von speziellen mobilen Sportgeräten.


Christoph Bischlager und Anton Schneid vom Gehörlosen Sportverein München umrahmen Steffen Goltermann, Martin Hacker und Manuela Köhler-Rösch von der Commerzbank München bei der Preisverleihung des "Grünes Bandes".

„Vom ‚Bambini‘ bis zum Deutschen Meister wie Sascha Kindler oder Axel Bräuniger, vom U12-Schülermeister bis zum Vize-Europameister wie Christoph Bischlager oder zur Vize-Weltmeisterin wie Georgina Schneid und Europameisterin wie Nadine Butscher – die Münchner begleiten die Laufbahnen ihrer Mitglieder akribisch, professionell, aber eben auch familiär“, begründete Commerzbank- Koordinator Martin Hacker die Preisverleihung. „Die Prämierung ist vor allem eine Wertschätzung für unsere gute Jugendarbeit unter unserem Motto: Ohne Fleiß kein Preis! Zugleich ist es aber auch ein Dankeschön an alle Trainer, Betreuer und Helfer, die uns mit ihrem großen Engagement zu meist ehrenamtlich bei unserer intensiven Nachwuchsarbeit unterstützen“, sagte der Vorstand des Gehörlosen Sportvereins München, Andreas Mühlbauer-Füll.

Seit 1986 fördern die Commerzbank AG und der Deutsche Olympische Sportbund über die Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche. Vereine oder einzelne Abteilungen können sich unabhängig von der Vereinsgröße oder Popularität der Sportart jeweils bis Ende März bei ihren Spitzenverbänden dafür bewerben.

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