| Jörg
Stäcker
Training
in den Frühjahrstrainingslagern (Osterferien)
Die Cross- und Hallensaison ist mittlerweile vorbei und nur noch die
Straßenläufer testen ihre gute Form Ende März bei der
Deutschen Straßenlaufmeisterschaft in Schotten. Dann aber gilt
für alle: Nach einer kurzen regenerativen Phase erfolgt der grundlegende,
wohldosierte Aufbau für die Freiluft- und Bahnsaison. D.h. zunächst
einmal steht wieder die Entwicklung grundlegender Fähigkeiten im
Vordergrund, vorrangig kommen Dauerläufe, Schnelligkeitstraining
und Kreistraining zum Einsatz. Dem schließt sich eine zweite,
allerdings immer noch grundlegende, Phase an, in der die erworbene aerobe
Kapazität durch den Einsatz von GA2-Einheiten (Fahrtenspiel, extensive
Tempoläufe, GA2-Dauerläufe) auf einen höheres Niveau
gebracht wird. In diese Phase fällt meist das Ostertrainingslager.
Dieses fügt sich also nahtlos in das bestehende Trainingskonzept
ein und beinhaltet keinen frühzeitigen Einsatz von speziellen Trainingsinhalten.
Das Ostertrainingslager dient trainingsmethodisch primär der Umfangssteigerung
mit zugehörigen Intensitäten, wie sie auch im Heimtraining
zu dieser Zeit zur Anwendung gekommen wären. Die "Trainingslagerstimmung"
mit einem eventuellen Klimawechsel, der Ortswechsel an sich, die leistungsstarke
Trainingsgruppe, der dem Sport untergeordnete Tagesablauf etc. soll
mehr auf der motivatorischen Seite wirken und nicht zu wettkampfnahen
Intensitäten im Training verleiten.
Der Rahmentrainingsplan "RTP A-Jugend, 18 Jahre, 60km" sieht z.B. für
die beiden Wochen im Ostertrainingslager folgende Bausteine vor:
1. Woche - 85km 2. Woche - 95km
GA1 DL 3x 3x
Reg. DL 1x 1x
GA2DL/FS 1x 1x
TL niedrig 1x 2x
TL mittel 1x 1x
SK 2x 2x
aaTr 3x 3x
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