Jörg
Stäcker
Wettkampfplanung 2002
Wettkämpfe
- Bahnsaison 2002
Im folgenden möchten wir eine kompakte Wettkampfübersicht
geben - gegliedert nach Altersklassen und Terminen. Für die Kaderathleten
ist die Teilnahme an mindestens einem Förderwettkampf Pflicht,
für weitere Läufer und Läuferinnen ist die Teilnahme
dringend empfehlenswert, da diese Wettkämpfe leistungsstark besetzt
sind und so zur Formausprägung, zur Vorbereitung auf Meisterschaften
und für das Erzielen von Qualifikationsleistungen besonders geeignet
sind.

Bei der eigenen Wettkampfplanung ist
besonders darauf zu achten, dass bestimmte methodische Ansätze
zur Geltung kommen:
- "Wettkampfblöcke
und längereTrainingsphasen über z.B. 10-21 Tage ohne Wettkämpfe
wechseln sich ab. Regenerative Phasen sind einzuflechten."
- "Schwerpunkt
der Streckenwahl sind Unterdistanz- und vereinzelt Überdistanzstarts"
- "Wettkämpfe
ersetzen intensive Tempoläufe und sind als solche einzuplanen"
- "Wettkämpfe
können vorherige Trainingsziele überprüfen, d.h. z.B.
nach einem GA2 Schwerpunkt im Frühjahr die Saison mit einem 3000m/5000m
Lauf beginnen oder die SKA-Fähigkeit in späteren Zyklen
durch einen 400m/800m testen."
- "Die
durchschnittliche Wettkampfanzahl ist zu begrenzen. Die durchschnittliche
Wettkampfanzahl in Vorbereitung der DJM 2001 betrug bei unseren erfolgreichen
Nachwuchsläufern z.B. 5-7 Starts."
- "Bei
zusätzlichen höherwertigen Meisterschaften (Vergleichswettkämpfe,
Deutsche Meisterschaften, DLV Jugend-Gala) sind auf der unteren Ebene
(Kreise, Bezirke) die Starts deutlich zu limitieren, um die Gesamtbelastung
nicht zu groß werden zu lassen"
- "Es
ist zwischen Aufbau/Trainingswettkämpfen und Hauptwettkämpfen
(z.B.: Meisterschaften) zu trennen, um ausreichend Training zu sichern
und die psychische Gesamtbelastung nicht zu überfrachten. Erwartungshaltungen
an die erhofften Leistungen sind dementsprechend anzupassen."
Einige erfolgreiche Beispiele aus der Wettkampfsaison 2001:
Rene Bauschinger:
1000,400,800m -Tr.Block- 400m,400m,800 -Tr.Block- 800m (DM 1. Platz)
Länge Tr.block: 14 Tage 21 Tage
Jan Krauspe:
1000m,5000m,1500m, 2000m -Tr.Block- 3000m,5000m -Tr.Block- 3/5000m (DM 2x2.Pl.)
Länge Tr.block: 14 Tage 21 Tage
Katharina Zeitler:
800m,1000m,1500m -Tr.Block- 1000m,800,1500m -Tr.Block- 1500m (DM 3. Pl.)
Länge Tr.block: 14 Tage 21 Tage
Juliane Becker:
1500m -Tr.Block- 800m -Tr.Block- 800m,1500m,400m,800m (DM 3. Platz)
Tr.block: 14 Tage 14 Tage
Johanna Braun:
800m -Tr.Block- 1500m -Tr.Block- 800m,1500m -Tr.Block- 800m,1500m (DM 4. Pl.)
Tr.block: 14 Tage 21 Tage 14 Tage
Julia Viellehner:
3000m,1500m,800m -Tr.Block- 1500m,800m -Tr.Block- 1500m (DM EL, 10.Platz)
Länge Tr.block: 28 Tage 14 Tage
DLV-Nominierungswettkämpfe
für die JWM
Für die Juniorenweltmeisterschaften U20 auf Jamaika müssen
die festgelegten Normen auf ebenso festgelegten Wettkämpfen erzielt
werden, wobei bei Strecken bis einschließlich 1500m die Norm doppelt,
bei den längeren Distanzen die Norm nur einfach erfüllt werden
muß. Als zentrale Ausscheidung gelten die jeweiligen Deutschen
Jugendmeisterschaften - 11.05. DM Dessau Lange Strecken WJ 5000m, MJ
10000m und DJM Mönchengladbach 28.-30.06. (außer 3000m Hi
!) - und die DLV-Juniorengala in Mannheim (5000m männlich: Statt
Mannheim Warstein)
Folgende weitere Test-Wettkämpfe mit der Chance zur Normerfüllung wurden vom DLV benannt:
männliche Jugend Norm
800m: 29.05. Dessau 14.06. Kassel 21.06. Rhede 1:50.00
1500m: 01.06. Cottbus 12.06. Hamburg 21.06. Rhede 3:47.50
5000m: 23.05. Koblenz 07.06. Warstein 14.06. Kassel 14:15.00
3000m Hi: 20.05. Rehlingen 23.05. Koblenz 01.06. Cottbus 8:58.00
weibliche Jugend Norm
800m: 29.05. Dessau 14.06. Kassel 21.06. Rhede 2:06.50
1500m: 01.06. Cottbus 12.06. Hamburg 21.06. Rhede 4:22.00
3000m: 29.05. Dessau 05.06. Pirna 9:30.00
5000m: 23.05. Koblenz 07.06. Warstein 16:30.00
Zwei Starter können pro Strecke vom DLV nominiert werden.
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