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Trainingslehre: Ausdauertraining. Von Jürgen Mallow
Schwerpunkt der diesjährigen Sommerclausurtagung des Team Lauf waren sportfachliche Themen, deren Ergebnisse wir hier in loser Reihenfolge präsentieren möchten.
Jürgen Mallow Vom Nutzen des qualitativ anspruchvollen Ausdauertrainings Viele Argumente gegen das falsche Argument: Man muss zunächst erst einmal nur die Grundschnelligkeit (= Leistung auf der Unterdistanz) optimal entwickeln zur Koordinationstagung im Team Lauf, Regensburg 09.08.03
Dauerläufe werden in unterschiedlichen Geschwindigkeiten gelaufen - im Jahresverlauf in einer typischen "Idealverteilung". Jugendliche müssen Dauerlaufgeschwindigkeiten differenzieren können! Das Spektrum umfasst einen Geschwindigkeitsbereich von ca. 60sec! (Bsp. männlich.: ruhige Dauerläufe 4:20min, "normale" Dauerläufe 3:50-4:00min, "zügige" Dauerläufe 3:30-3:40min, Tempodauerläufe 3:10 bis 3:20min). Lange Dauerläufe (>150% der durchschnittlichen Dauer) müssen bewältigt werden. Lange Fahrtspiele bereiten lange Tempodauerläufe vor. "Leere" Kilometer, d.h. Kilometer ohne Trainingsreiz aufgrund zu geringer Geschwindigkeiten müssen vermieden werden! Ausnahmen: einlaufen, auslaufen, "regenerativer Dauerlauf" - diese Einheiten müssen unbedingt separat protokolliert werden; die dort absolvierten km zählen nicht für den Umfang des Ausdauertrainings! Ausdauerschwerpunkte müssen ganzjährig trainiert werden! Ausdauertraining muss gezielt geplant, strukturiert, durchgeführt und überprüft werden! Vermessene Strecken sind daher ein Muss und verhindern z.B. ein unkontrolliertes "Dahinpowern" im GA1 Bereich. |