Liebe Läuferinnen und Läufer, liebe Heimtrainer und Kollegen,
für viele unserer Aktiven steht in den nächsten Wochen der Wiedereinstieg
in die Trainingsarbeit an. Nach einer 3-4 wöchigen Regenerationsphase sollte
sich unser Organismus genügend regeneriert haben, um dann die neuen Trainingsreize
erfolgreich verarbeiten zu können. Es liegt nun eine lange Trainingsphase vor uns.
Diese muss sinnvoll strukturiert werden - eine jede Trainingsetappe hat ihr individuelles
Ziel und damit auch ihre individuellen Trainingsmittel. Ferner müssen sich Wochen der
ansteigenden Belastung und der Regeneration abwechseln. Der 3:1 Rhythmus hat sich hier
durchaus bewährt: Drei aufeinanderfolgenden Wochen mit ansteigenden Umfang folgt
eine bewusste Entlastungswoche. Der Begriff Umfang wurde mit bedacht gewählt, denn in
den Monaten Sept/Okt/Nov steht zunächst die grundlegende Trainingsarbeit an.
Als Beispiel könnten die beiden folgenden Modelle gelten. Beide beginnen zunächst
mit einem Abschnitt der allgemeinen Entwicklung / grundlegenden Konditionierung.
Nur die Wahl der Trainingsmittel ist unterschiedlich. Einmal werden semispezifische
Methoden angewandt (Rad, Schwimmen), zum anderen vielfältige Lauf- und Sprungformen
eingesetzt - immer in der Absicht die allgeneine Belastungsverträglichkeit zu erhöhen
und ganzheitlich zu arbeiten. In der zweiten Trainingsetappe wird die Grundlagenausdauer
angesprochen. Hier sind schliesslich die klassischen Trainingsmittel Dauerlauf
(in den verschiedenen Geschwindigkeiten langsam, normal, flott, Tempo), Fahrtenspiele
und extensive Intervalle schwerpunktmässig zu finden.
Beispiel A Beispiel B
Mit freundlichen Grüßen
Jörg Stäcker
Bayerischer Leichtathletik Verband
Teamleiter Lauf