Rostock / Warnemünde
Impressionen vom Saisonabschluß der Junioren (DM in Rostock)



















Traditionell bilden die Deutschen Juniorenmeisterschaften immer den Abschluss der laufenden Wettkampfsaison. Dementsprechend familiär ist meist schon die Stimmung bei den Athleten und ihren Betreuern. Man sitzt entspannt auf den Rängen der Tribüne oder den umliegenden Rasenflächen und genießt schon ein bisschen den aufkommenden Ferienflair. So auch heuer wieder in Rostock. Es wurde toller und spannender Sport geboten und auch der Rahmen stimmte wieder: Ideale äußere Bedingungen in einem nagelneuen, bewusst klein gehaltenen Stadion, so dass eine enge Bindung zwischen Zuschauern und Aktiven aufkommen konnte.


















Dazu die malerische Ostseeküste mit ihrer Boddenlandschaft und den vielen Badeorten in Reichweite, welches auch gleich rege von mehreren Vereinen durch den einen oder anderen Anschlusstag vor Ort genutzt wurde. So traf man plötzlich drei Tage nach Veranstaltungsende immer noch bekannte Gesichter beim wohlverdienten Relaxen am Strand oder bei einer Wanderung entlang der urigen Steilküsten. Denn gerade für diese Altersklasse heißt es auch nun: Die Saisonpause zu beginnen und einmal das Laufen für eine kurze Zeit zu vergessen.


















Während die Aktiven noch in den Ferien sind, hat für viele Trainer die Arbeit schon wieder begonnen: Saisonanalysen sind zu erstellen, das absolvierte Training ist zu besprechen. Auch ein erster Ausblick auf die kommende Saison wird (gemeinsam mit den Aktiven) getätigt: Ziele sind zu fixieren, Zubringerleistungen und der erforderliche Zeitaufwand sind abzuschätzen, Randbedingungen wie Abitur, Realschulprüfungen, Führerschein usw. abzuklopfen. Aber merke: "Wer will, der muss", oder anders gesagt: "Ohne Training geht es nun mal nicht." Für das Aufbautraining ab AK16 bedeutet dies: Erhöhe ich meine Anzahl wöchentlicher Trainingstage oder verlängere ich meine Trainingszeit pro Einheit. Wo setze ich neue Akzente, wo möchte ich eine neue Qualität oder einen Zuwachs in der Quantität erreichen: In der Schnelligkeit, in der Grundlagenausdauer (Ga1), im entwickelnden Bereich (Ga2), im Speziellen (Schnelligkeitsausdauer) oder im Komplex Kraft/Kraftausdauer oder im Bereich Technik, Gewandheit, Koordination. Immer abgestimmt auf das jeweilige Trainingsalter und die individuellen und ganz verschiedenen Talentausprägungen der Aktiven. Anleitungen hierzu gibt es auf unseren Kaderereröffnungslehrgängen oder in unseren Stützpunkten.

Die Ausbeute unserer kleinen aber feinen Bayerischen Athletengruppe in Rostock konnte sich natürlich auch noch einmal gut sehen lassen: 1x Gold, 2x 4. Platz, 1x 5. Platz stand am Ende für unsere sieben Teilnehmer zu Buche.


















Rene Bauschinger verteidigte seinen 800m-Titel aus dem Vorjahr souverän, Karoline Pilawa mischte erneut ganz vorne mit und kam als Vierte über 800m nur wenige Zentimeter hinter den großen Drei Möldner, Trauth und Goldfuss ins Ziel. Über 5000m erntete Heiko Middelhof als Vierter die Früchte für seinen klugen Saisonaufbau und über die selbe Strecke lief sich Ingalena Heuck als Fünfte als noch A-Jugendliche mit toller neuer persönlicher Bestzeit in die erweiterte Deutsche Nachwuchsspitze.