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Leichtathletik

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25.07.14 23:19 Alter: 6 Monat(e)
Kategorie: Leichtathletik, Leistungssport
Von: Reinhard Köchl

DM-Auftakt im Schatten des Ulmer Münsters sieht Kugelstoßer Robert Dippl auf Rang sechs

Selten hat eine DM so stimmungsvoll begonnen. Im Schatten des Ulmer Münsters boten die Kugelstoßer am Freitagabend die erhofft starke Show, die nicht nur die 4000 Zuschauer vor Ort begeisterte. Mitten drin: Robert Dippl (LAC Quelle Fürth), der mit 18,76 Meter auf einem guten sechsten Platz landete.


Vor ungewohnter Kulisse stieß am Freitagabend Robert Dippl zum Auftakt der Deutschen Meisterschaften. Vor dem Ulmer Münster kam der Fürther auf Rang sechs.

18,76 Meter lautete die beste Weite von Robert Dippl beim Meisterschaftsfinale. Fotos: Theo Kiefner

Natürlich drehte sich beim Kugelstoßen der Männer alles um den zweifachen Weltmeister und Europameister David Storl (LAC Erdgas Chemnitz). Auf dem Münsterplatz absolvierte er den drittbesten Wettkampf seiner Karriere. 21,87 Meter – eine derartig gute Leistung hat bei DLV-Meisterschaften noch nie ein Deutscher Meister abgeliefert.Gleich im ersten Versuch fiel zum ersten Mal der Meisterschaftsrekord: Mit 21,32 Meter verbesserte der Chemnitzer den 15 Jahre alten Meisterschaftsrekord von Oliver-Sven Buder, der bis dato bei 21,15 Metern stand. Eine Weite, die der Olympia-Zweite Storl im zweiten Versuch gleich noch einmal bestätigte. Im fünften Versuch legte er nochmals nach: 21,58 Meter. Nur bei seinem Wettkampf in der vergangenen Woche in London (Großbritannien) hat der 23-Jährige je eine bessere Serie hingelegt.

„Die Zuschauer waren so super, da hätte ich gerne noch etwas weiter gestoßen“, sagte David Storl. „Aber: 21,87 Meter sind eine gute Weite. Ich war richtig aufgeregt, als ich hier auf den Münsterplatz gekommen bin. So eine Stimmung pusht unheimlich.“

Robert Dippl lieferte vor der ungewohnten Kulisse einen überaus ausgeglichenen Wettkampf mit Weiten zwischen 18.36 Meter und seiner besten Tagesleistung von 18.76 Meter. Die erhofften 19 Meter, die der 30-Jährige in diesem Jahr schon zwei Mal übertroffen hatte, waren diesmal jedoch nicht drin. Ärgerlich nur, dass der Fünftplatzierte Bodo Göder (SR Yburg Steinbach) nur einen Zentimeter weiter kam (18,77 Meter).