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Leichtathletik

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28.06.10 02:21 Alter: 9 Monat(e)
Kategorie: Leichtathletik
Von: Reinhard Köchl

Auch Bayern spielen bei DLV-Gala in Wattenscheid eine Rolle

Neben Carolin Nytra, Silke Spiegelburg und Robert Harting standen auch einige bayerische Athleten im Rampenlicht der DAK Leichtathletik-Gala in Wattenscheid. So stellte Stabhochspringer Malte Mohr (LG Stadtwerke München) mit einem Satz über 5,70 Meter einmal mehr seine exzellente Form unter Beweis. Sein Vereinskamerad Tobias Unger war über 100 Meter als Vierter bester deutscher Sprinter.


Florian Orth lief in Wattenscheid die zweitbeste 1500 Meter-Zeit seiner Karriere. Foto: Kiefner

Den Sieg im Stabhochsprung holte sich natürlich der erklärte Favorit aus Australien. Weltmeister und Olympiasieger Steve Hooker wies mit 5,80 Metern Hallen-Vizeweltmeister Malte Mohr in die Schranken. Der Neu-Münchner zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass in diesem Jahr noch größere Höhen im Bereich des Möglichen sein könnten. Am kommenden Samstag will Mohr auch in Bayern beim Meet-IN in Ingolstadt eine Kostprobe seines außergewöhnlichen Könnens abgeben. Auf dem dritten Platz landete in Wattenscheid sein Trainingskamerad Fabian Schulze mit 5,60 Meter. Immer noch der EM-Norm jagt der Deutsche Meister Tobias Unger hinterher. Am Samstag verpasste er als Vierter mit 10,32 Sekunden das Podest ebenso wie die EM-Norm von 10,30 Sekunden. Der Jamaikaner Mario Forsythe siegte mit 10,17 Sekunden. Marius Broening (LG Stadtwerke München) konnte sich im Finale als Siebter auf die Saisonbestzeit von 10,42 Sekunden steigern.

Dass sein Staffelplatz über 4 x 400 Meter bei der Mannschafts-EM in Bergen keine Eintagsfliege war, untermauerte Jonas Plass (asics Team Wendelstein) über 400 Meter eindrucksvoll. Als Dritter hinter dem Sieger Tomas Schneider (SC Potsdam) und Erik Krüger (SC Magdeburg) kam Plass auf ansprechende 46,74 Sekunden. Ein wenig unter ihren Erwartungen blieb das Trio der LG Telis Finanz Regensburg mit Michelle Weitzel, Corinna Harrer und Florian Orth. Letzterer zog sich mit seinen 3:41,97 Minuten in einem für ihn viel zu schnell begonnenen 1500-Meter-Rennen als Achter noch am besten aus der Affäre. Immerhin ist dies die zweitbeste Zeit, die Orth jemals auf dieser Strecke lief. Elfter wurde hier Falko Zauber (LAC Quelle Fürth) in 3:48,29 Minuten. Teamkollegin Michelle Weitzel kämpfte indessen beim Weitsprung mit den wechselnden Winden sowie der Balkentreffsicherheit und blieb am Ende als ebenfalls Achte mit 6,21 Meter unter Wert. Corinna Harrer kam über 800 Meter abgeschlagen mit für sie indiskutablen 2:08,45 Meter auf Rang neun.

Über 800 Meter gelang Martin Conrad (LAC Quelle Fürth) mit 1:48,44 Minuten (Platz sieben) eine feine Steigerung, während über 100 Meter für Jennifer Reinelt (1. FC Passau) der Vorlauf Endstation war (13,68 Sekunden).