Unsere Partner:        

Sie sind nicht angemeldet | Login | Drucken

Startseite/  Nachricht Detail

Top Stories

< Vorheriger Artikel

18.07.15 23:07 Alter: 4 Monat(e)
Kategorie: Top Stories
Von: Reinhard Köchl/leichtathletik.de

U 20-EM Eskilstuna: Final-Hürde war für die 400-Meter-Hürdenläufer Petkov und Adolf zu hoch

Sie verkauften ihre Haut so teuer wie möglich, aber am Ende sollte es für Lisa-Marie Petkov (LG Stadtwerke München) und Michael Adolf (DJK Ingolstadt) nicht ganz zum Finaleinzug über 400 Meter Hürden bei der U 20-EM in Eskilstuna (Schweden) reichen. Beide scheiterten am Samstag im Halbfinale, Adolf stürzte obendrein, blieb aber unverletzt.


Dem bayerischen 400-Meter-Hürden-Duo (von links) Michael Adolf und Lisa-Marie Petkov blieb am Samstag in Eskilstuna leider der Einzug ins Finale verwehrt. Foto: Walter

Der starke böige Wind von Eskilstuna meinte es nicht gut mit den Athletinnen über 400 Meter Hürden, wo es auf einen stabilen Laufrhythmus ankommt. Aber Laura Gläsner (SV Germanie Helmstedt) ließ sich davon nicht beirren und machte im ersten Halbfinale von Beginn an Druck. Als Erste bog sie auf die Zielgerade, mithalten konnte da auch noch Lisa-Marie Petkov. Laura Gläsner kämpfte sich in 58,74 Sekunden über die Ziellinie, vorbeiziehen konnte niemand mehr, das Finale war in der Tasche. Petkov kam in einem engen Zieleinlauf als Fünfte in guten 59,09 Sekunden ins Ziel – drei Hundertstel hinter der Drittplatzierten. Wenig später stellte sich heraus, dass sie diese drei Hundertstel fürs Finale gebraucht hätte. Denn das zweite Halbfinale war schneller, und hier rannte Laura Nürnberger (TV Gladbeck) als Vierte in 58,67 Sekunden über die Zeit in die Runde der besten Acht.

Im dritten Halbfinale bei der männlichen U 20 lag lange auch Michael Adolf gut auf Kurs. Dann aber stürzte der Ingolstädter an der vorletzten Hürde. Aus war der Traum vom Finale, der für den 18-Jährigen bei der Junioren-Gala in Mannheim mit neuer Bestzeit von 51,77 Sekunden realistisch geworden war. Er konnte aber wieder aufstehen und brachte unter dem aufmunternden Applaus der Haupttribüne das Rennen noch zu Ende.