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23.05.16 20:06 Alter: 3 Monat(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Senioren- und Breitensport
Von: Horst Hasslinger

Sechs aufrechte Seniorenteams reisen zum Bayerischen DAMM-Finale nach Wendelstein

Wieder hatte BLV-Seniorensportwart Gerhard Schlee die undankbare Aufgabe, in ganz Bayern zu betteln, damit die Bayerischen DAMM-Meisterschaften eine weitere Auflage finden. Letztendlich war es der TSV 1893 Wendelstein, der wie im vergangenen Jahr den Retter in der Not spielte. Auch diesmal präsentierte sich dieser Verein als vorbildlicher Ausrichter. Leider gab es auch in diesem Jahr nur sechs weißblaue Mannschaften sowie den Gastverein StG Kernen/Waiblingen, der die Klasse M 70 bereicherte.


Kein Platz mehr auf dem Siegertreppchen: Die Damen aus Obernburg-Miltenberg, Fürth und Regensburg freuten sich am Schluss mächtig über ihren Erfolg bei der bayerischen DAMM-Ausscheidung.

Zwei Diskusriesen: Jörg Lorenz und Martina Greithammer

Kernige Jungs: Die M 40-Sieger aus Würzburg und Erding.

Nur strahlende Gesichter gab es am Schluss beim M 60-Team des LAC Quelle Fürth.

Flott unterwegs waren einmal mehr (von links) Heike Jörg und Heike Schug.

Große Freude herrschte bei den „Franken-Mädels“ in der W 40/45.

Starkes Quelle-Trio: (von links) Jörg Lorenz, Georg Ortloff und Dieter Krumm. Alle Fotos: Dieter Krumm und Harald Köhler

Von allen teilnehmenden Mannschaften wurde einmal mehr guter Sport geboten und es besteht die Hoffnung, dass alle bayerischen Teams mit Chancen beim deutschen Finale am 9. September in Essen antreten und auch einige Medaillen erobern.  

M 40/45 – StG TG Würzburg/TSV Erding

Die Würzburger waren in diesem Jahr mit dem neuen Partner Erding am Start und erreichten eine super Gesamtleistung von 9628 Punkten. Sie übertrafen ihr Ergebnis vom Vorjahr um zirka 200 Zähler und können im Bundesfinale wieder auf eine Medaille hoffen. Für die meisten Punkte sorgten Wilfried Heppt und Harald Köhler über 100 Meter, Weitsprung und in der Staffel. Die meisten Einzelpunkte gingen auf das Konto von Werfer Sören Voigt mit Kugel und Diskus. Frank Scheller und Bruno Vornberger holten die Zähler über 800 und 3000 Meter. Für die restlichen Punkte sorgten Markus Portscher und Boris Frischholz beim Hochsprung und Frank Weber mit der Kugel.

M 60/65 – LAC Quelle Fürth

Der überragende Athlet bei den Fürthern war wieder einmal der vielseitige Georg Ortloff, der nicht nur bei Weitsprung, Diskus, Kugel, sondern auch mit der Staffel punktete. Laszlo Müller gefiel über 100 Meter und in der Staffel. Dr. Klaus Lutter, Neuzugang aus Regensburg, führte sich mit vielen Zählern bei 100 Meter, Weitsprung und in der Staffel sehr gut ein. Für die restlichen Punkte sorgte das Läufer-Duo Hans-Jürgen Fihlon und Emmerich Huber über 3000 Meter, sowie Dieter Krumm mit der Kugel und Jörg Lorenz mit dem Diskus. Dr. Klaus Wucherer begnügte sich diesmal mit der Staffel. Mit dem Gesamtergebnis von 7701 übertraf das LAC das silberne Finalergebnis vom Vorjahr um rund 500 Zähler. Somit sind die Fürther fürs deutsche Finale schon nah an Gold gerückt.

M 70/75 – LG Lkr Aschaffenburg

Unterstützt durch den bereits erwähnten Gastverein hielten sich die Aschaffenburger Senioren ganz tapfer. Die erzielten 5965 Punkte könnten mit etwas Glück für das deutsche Finale reichen. Klaus Lotz war mit Kugel und Diskus der überragende Athlet im Team. Die restliche Zähler gingen auf das Konto von Otto Bernhard, Wolfgang Kinner, Gerhard Kauder, Norbert Gündling, Norbert Heim und Franz Kihn.

W 40/45 – StG Mittel-Unterfranken

Nach einer Pause mit Verletzungen waren die „Franken-Mädels“ in diesem Jahr wieder dabei, und das besser als zuvor. Ganz groß: Martina Greithammer mit Kugel und Diskus. Tanja Köhler mit den gleichen Geräten warf etwas kürzer. Über 100 Meter und im Weitsprung duellierten sich Angelika Mader und Iris Heid. Das Ergebnis komplettierten über 800 Meter Eva Wilm und Katja Hofmann für die fantastischen 6311 Gesamtpunkte, die im Vergleich zum Finale 2015 sogar für die Goldmedaille gut wären.

W50/55 – LAZ Obernburg-Miltenberg und Startgemeinschaft LAC Quelle Fürth/SWC Regensburg

In dieser Altersklasse gab es den einzigen Zweikampf, und den entschied das Team Obernburg-Miltenberg klar für sich. Wieder toll in Form war die überragende Sprinterin Heike Jörg mit tollen 100 Metern in 12,87 Sekunden. Weitere Punkte sammelte sie beim Weitsprung und mit der Kugel. Romana Schulz, die Vielseitige, stand ihr nicht viel nach und holte viele Zähler in den gleichen Disziplinen. Über die 3000 Meter waren Marlene Breunig und Sonja Imhof den „Domspatzen“ zwar unterlegen, aber ihre Leistung war sehr wichtig zum Sieg, genauso wie die hervorragende Staffel in 56,11 Sekunden, in der auch Anne Nanz und Sonja Imhof ihren starken Beitrag leisteten. Mit dem Endergebnis von 5813 Punkten wäre dieses tolle Team im Vorjahr sogar Deutscher Meister geworden.

Das LAC Quelle, im Vorjahr „nur" Vierter beim deutschen Endkampf, hat Lust auf mehr und verbündete sich mit den Regensburger Damen, die eine besondere Qualität bei der Langstrecke aufbieten konnten. In dieser neuen Startgemeinschaft imponierte Heike Schug mit dem weitesten Sprung von 4,87 Meter sowie mit 14,10 Sekunden über 100 Meter. Bei gleichen Disziplinen holte auch Christine Koller viele Punkte. Wie schon angedeutet, liefen Regina Graf und Monika Söder mit starken Zeiten ihrer Konkurrenz auf und davon. Sabine Garatva und Andrea Holzapfel bewiesen ihre Stärke mit der Kugel ebenso auch bei der Staffel. Die erzielten 5427 Gesamtzähler sollten nicht nur fürs Finale reichen, sondern mit etwas Verstärkung sogar für eine Medaille.