Unsere Partner:        

Sie sind nicht angemeldet | Login | Drucken

Startseite/  Nachricht Detail

Leichtathletik

< Vorheriger Artikel

21.07.10 16:00 Alter: 10 Monat(e)
Kategorie: Leichtathletik
Von: Reinhard Köchl

U 20-WM Moncton: Giehl über die Zeitregel eine Runde weiter

Glück hatte mit Tobias Giehl (LG Würm Athletik) am Mittwochmorgen ein weiterer bayerischer Starter bei der U 20-WM in Moncton. Über die Zeitregel kam der U 20-Europameister beim Vorlauf über 400 Meter Hürden in die nächste Runde.


Tobias Giehl will jetzt im WM-Halbfinale durchstarten. Foto: Möldner

Das Gute dabei: Tobias Giehl sah in seinem Rennen noch Reserven. „Es hat gut angefangen, ich habe mich gut gefühlt, und der Rhythmus hat gestimmt“, bewertete er die erste Hälfte des Rennens, die er als Schnellster absolvierte. „Zur sechsten Hürde habe ich den Rhythmus umgestellt und danach habe ich zu wenig gemacht. Vor allem in der Kurve hätte ich mehr Druck machen müssen. Was man da verliert, kann man nicht mehr aufholen“, sagte er. In 52,28 Sekunden wurde Giehl Vierter, schaffte über die Zeitregel aber noch das Weiterkommen in das Halbfinale.

Auch sein deutscher Konkurrenz Varg Königsmark musste zittern. „Das war doch etwas knapper als gedacht”, sagte er nach seinem Vorlauf. Als Erster war der Berliner auf die Zielgerade eingebogen und nahm auf den letzten Metern schon etwas das Tempo heraus. Dabei hätten ihn neben dem Belgier Stef Vanhaeren (51,64 Sekunden) beinahe auch noch zwei weitere Läufer überholt. In 51,78 Sekunden sicherte sich Varg Königsmark aber den zweiten Platz und gehörte als Zweiter damit zu den drei Ersten, die direkt in das Halbfinale einzogen. „Auf der Außenbahn bekommt man das immer nicht so ganz mit, was hinter einem passiert“, sagte er. „Es war sicher kein perfektes Rennen, aber es ging nur darum, sich für das Halbfinale zu qualifizieren.“