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01.06.18 11:53 Alter: 143 Tag(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Leistungssport, Wettkampfsport
Von: Kurt Ring

Sparkassen-Gala: Deutschlands Viertelmeiler schwören auf die schnelle Uni-Bahn

400m-Läufe bei der Regensburger Sparkassen Gala haben einen Mythos. Die Bahnrunde scheint hier besonders schnell zu gehen. Eine Normerfüllung von 46,00 Sekunden für die Europameisterschaften heißt das verlockende Ziel. Johannes Trefz (LG Stadtwerke München) ist schon einmal mit 45,81 Sekunden in den vergangenen Jahren schneller gewesen, Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth) hat die Marke mit seinen 46,02 bereits gestreift. Nun wollen sich beide bei der Sparkassen Gala unter 46 Sekunden treiben.


Spannedes Duell in Regensburg: Patrick Schneider, immerhin Deutscher Vizemeister über 400 Meter . . .

. . . fordert seinen bayerischen Kollegen Johannes Trefz, den amtierenden Deutschen Meister über die Stadionrunde, heraus.

In der Frauenkonkurrenz mischt bei der Sparkassen-Gala Corinna Schwab mit. Alle Fotos: Theo Kiefner

DLV-Bundestrainer Tobias Kofferschläger hat mit Deutschlands besten Frauen der Sparkassen Gala immer die Treue gehalten. In diesem Jahr schickt er vor allem Nadine Gonska (MTG Mannheim) ins Rennen um die begehrten Berlin-Tickets. 52,30 Sekunden sind kein Unding. Das kann aber auch die Österreicherin Herunga Tjipekapora, die immerhin mit einer 52,02 Sekunden anreist. Die ganze Oberpfalz wird allerdings ihr Augenmerk auf Corinna Schwab (TV 1861 Amberg) richten. Sie gehört noch der U 20 an, lief im vergangenen Jahr bereits 53,09 Sekunden, ist eine heiße Kandidatin für die diesjährigen U 20-Weltmeisterschaften und sollte im Grunde auch eine für die 4 x 400m-Staffel bei den Europameisterschaften in Berlin sein. Nachdem sie in dieser Saison bereits im Sprint kräftig drauf gepackt hat, winkt vielleicht sogar schon die erste 52er-Zeit. Eine Kandidatin dafür ist auch Hannah Mergenthaler (MTG Mannheim) mit einer Bestzeit von 53,24 Sekunden.

Auch die 100 Meter Hürden der Frauen haben Rückenwindgarantie. 13,10 Sekunden ist das Limit für Berlin. Ricarda Lobe (MTG Mannheim), Franziska Hofmann (LAC Erdgas Chemnitz) und die Österreicherin Beate Schrott sind mit 12,91, 12,98 und 12,82 Sekunden schon mal erheblich schneller gelaufen. Weht der Wind gut, also im Bereich von 2,0 m/s Rückenwind, könnte es auch 2018 wieder unter 13 Sekunden gehen.

Bei den Langhürdlerinnen dürften am ehesten Christine Salterberg (LT DSHS Köln) und Eileen Demes (TV 1861 Neu-Isenburg) in die Nähe der geforderten 56,50 Sekunden für Berlin kommen, bei den Herren haben die ominösen 50,00 Sekunden, die der DLV fordert, bereits mehrmals Luke Campbell (LG Eintracht Frankfurt), Tobias Giehl (LG Stadtwerke München) und Georg Fleischhauer (LG Eintracht Frankfurt) unterboten. Auch Kurt Couto aus Mosambique kann das. Dahinter streiten sich weitere vier Läufer mit 50er-Bestzeiten um eine möglichst gute Platzierung.