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02.09.18 12:52 Alter: 81 Tag(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Leistungssport, Wettkampfsport, Laufsport, Senioren- und Breitensport
Von: Dieter Claus

Zehn-Kilometer-DM Bremen: Regensburg und Landshut holen die bayerischen Medaillen bei den Aktiven

Die Deutschen Meisterschaften über zehn Kilometer in Bremen verdeutlichten ein weiteres Mal die Dominanz der Läufer der LG Telis Finanz Regensburg, ein Sieg in der Einzelwertung blieb den Domstädtern allerdings verwehrt. Schnellstes bayerisches Team in der Frauenwertung wurde die LG Region Landshut mit ihrer besten Einzelläuferin Regina Högl. Einige leistungsstarke Läufer aus dem Freistaat fehlten, weil fast gleichzeitig die DM im Berglauf stattfand.


Ein imposantes Bild gab es bei Start der Männerkonkurrenz bei den Deutschen Zehn-Kilometer-Meisetrschaften in Bremen. Im rechten Teil des Feldes das Team der LG Telis Finanz Regensburg.

Florian Orth (rechts) holte sich zum Abschluss der Saison noch die Bronzemedaille . . .

. . . ebenso wie sein Vereinskamerad Moritz Beinlich bei der U 23.

Gleich zwei Mannschaften der LG Telis Finanz Regensburg landeten in der Endabrechnung ganz vorne.

Die Frauen der LG Region Landshut schicherten sich Team-Bronze.

Das U 23-Trio des LAC Quelle Fürth landet sogar auf dem Silberrang.

Noch ein Fürther Triumph: Josef Kathib gewann in der M 35.

Immer für einen Spitzenplatz bei den Seniorinnen gut ist Ruth Schlager (Mitte). In Bremen holte sie Gold.

Die Seniorenläufer des TV Ebenehausen räumten auch im hohen Norden wieder möchtig ab, unter anderem auch den Mannschaftstitel in der M 60. Alle Fotos: Theo Kiefner

Jannik Arbogast (LG Region Karlsruhe) hatte in Bremen für eine faustdicke Überraschung gesorgt und sich in 29:24 Minuten seinen ersten Titel gesichert. Ich bin sprachlos und überwältigt“, sagte er. Als Dritter kam EM-Teilnehmer  Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg) ins Ziel. Weil die Regensburger gleich sechs Läufer unter den Top 15 hatten, war der Doppelsieg für die LG Telis Finanz Regensburg mit Florian Orth, Simon Boch und Tim Ramdane Cherif und für das zweite Regensburger Team mit Kevin Key, Erik Hille und Moritz Beinlich eine logische Konsequenz. Beinlich holte sich überdies in der Wertung M 23 die Bronzemedaille.

Bei den Frauen beherrschte Alina Reh (SSV Ulm 1846) das Rennen. Schnellste Läuferin aus dem Freistaat war Regina Högl mit einer Zeit von 35:53 Minuten. Mit ihren Teamkolleginnen Miriam Zirk und Julia Brugger gewann sie die Bronzemedaille in der Mannschafts-Gesamtwertung. "Wir hatten schon ein bisschen damit geliebäugelt, aber dass es wirklich geklappt hat, war schon überraschend und ein super Erfolg für uns!", resümierte die Sportwissenschaftlerin. In der Teamwertung U 23 versilberte sich das Trio Hannah Kadner, Katharina Schmidt und Corinna Bittel von der LAC Quelle Fürth seine Leistungen.

Rundum zufrieden gab sich auch Josef Katib (LAC Quelle Fürth), der mit 30:55 Minuten in der Wertung M 35 Deutscher Meister wurde. "Es lief viel besser als gedacht wegen der mehrwöchigen Verletzungspause (Plantarsehne). Ich hatte nicht gedacht, unter 31:00 laufen zu können. Besonders mit so einem Anfangstempo bis Kilometer drei von 8:59 Minuten und bis Kilometer vier in der Spitzengruppe", berichtet der kleine Läufer. Bei den Seniorinnen bewiesen in der Hansestadt ein weiteres Mal Christine Sachs (LG Mettenheim) und Ruth Schlager (TSV Neustadt), dass sie bei Meisterschaften immer vorne mitmischen können.

Wo liegt denn Ebershausen? Das werden sich vermutlich im Kreis der deutschen Seniorenläufer zwischenzeitlich auch die besten Läufer fragen. Dem Betreuer der FC Ebershausen (Kreis Günzburg). Fritz Birkner, ist es gelungen, ein Läufertrio zusammenzuführen, das dieses Jahr in der Wertung M 60 zu den Top-Favoriten gehörte. Hans Bouricha-Hörmann gewann in der M 60 Silber und mit Klaus Löwenhagen und Engelbert Walter standen dann die drei Schwaben dieses Jahr zum vierten Mal in der Wertung M 60 plus als Deutsche Meister auf dem Siegerpodest.

Mit der DM im Bremen ist die Serie der nationalen Meisterschaften zu Ende gegangen. BLV-Teamleiter Jörg Stäcker analysiert umfassend: „Die Bedingungen in Bremen waren top und die Organisation auch. Dass es trotzdem etwas weniger bayerische Erfolge als sonst waren, lag an dem turbulenten EM-Jahr, der Entfernung nach Bremen und dass zeitgleich die Deutschen Berglauf-Meisterschaften im Harz stattfanden. Das EM-Jahr hat den bayerischen Läufern schlichtweg Kraft gekostet. Für die, die dabei waren, aber auch für die, die versucht haben sich ins Marathon-Team zu laufen oder sich über 5000 oder 10 000 Meter zu qualifizieren. Dazu noch die DM ´dahoam` in Nürnberg, die emotional eine ganz andere Geschichte ist, als eine DM außerhalb, da sind  Athleten und Trainer im September irgendwann einfach müde."