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21.07.19 00:46 Alter: 139 Tag(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Leistungssport, Wettkampfsport, Jugend / Schüler
Von: Reinhard Köchl

U 20-EM Borås: Lavinja Jürgens schrammt hauchdünn an der Bronzemedaille vorbei

Zwei jungen Damen aus den Reihen des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes (BLV) hatten am Samstag bei den U 20-Europameisterschaften in Borås (Schweden) ihren großen Tag. Lavinja Jürgens (TSV Kranzegg) verpasste im Hochsprung nur hauchdünn eine Medaille, während für Viviane Heilmann (TV/DJK Hammelburg) nach dem Einzug ins Halbfinale über 400 Meter Hürden Endstation war.


Obwohl Lavinja Jürgens in Borås einen prima Wettkampf ablieferte, wurde sie nur mit dem vierten Gesamtrang belohnt. Foto: Iris Hensel

Trotz eines starken Wettkampfs verpasste Lavinja Jürgens den Sprung aufs Treppchen nur um eine Winzigkeit. Sie nahm die ersten drei Höhen – 1,75 Meter, 1,80 Meter und 1,84 Meter – im ersten Versuch. Im Kampf um einen Podestplatz war es wichtig, sich möglichst wenig Fehlversuche zu leisten. Das klappte gut. Bei 1,87 Meter wollte die Latte nicht liegen bleiben, es wäre neue Bestleistung gewesen. Zwischenzeitlich lag die U1 8-WM-Dritte von 2017 kurz auf dem Bronzerang.

Doch dann schaffte die unter neutraler Flagge startende Russin Natalya Spiridonova im letzten Anlauf noch die 1,87 Meter und holte sich damit den dritten Podestplatz – dementsprechend groß war die Enttäuschung bei Lavinja Jürgens. Silber gewann deren Landsfrau Adelina Khalikova mit 1,90 Meter. Sie gehört noch der U18-Klasse an und setzte sich mit dieser Höhe an die Spitze der U 18-Weltjahresbestenliste. Gold schien schon im Vorfeld für Jugend-Olympiasiegerin Yaroslava Mahuchikh (Ukraine) reserviert, die als Einzige 1,92 Meter überquerte.

Für 400-Meter-Hürdenläuferin Vivian Heilmann ging bereits mit dem Einzug ins Halbfinale ein Traum in Erfüllung. Dort musste die 17-Jährige mit der ungünstigen Innenbahn zurechtkommen. Ein kleiner Fehler an Hürde fünf raubte ihr ein wenig Speed. Dennoch brachte Heilmann ihr Rennen solideund mit Kampfgeist zu Ende. Am Schluss lief sie mit 61,02 Sekunden zwar nicht die Zeit, die sie sich selber gewünscht hatte, belegte aber im Reigen der besten U 20-Langhürdlerinnen Europas einen mehr als achtbaren 14. Rang.