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21.09.19 16:36 Alter: 27 Tag(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Leistungssport, Wettkampfsport
Von: Reinhard Köchl

Arge Alp Cup: Dauersieger Bayern dominiert auch in Innsbruck die Konkurrenz

Und jährlich grüßte das leichtathletische Murmeltier! Zum wiederholten Mal landete das Team Bayern beim Arge Alp Cup, der 2019 bei herrlichem Spätsommerwetter im Innsbrucker USI-Stadion über die Bühne ging, einen überlegenen Gesamtsieg. Bei insgesamt elf Einzelerfolgen präsentierte sich die BLV-Auswahl auch zu diesem späten Saisonzeitpunkt topfit. Obwohl einige Athleten direkt aus ihrem Urlaub kamen, gab es so gut wie keinen Leistungseinbruch.


Am Team Bayern führt auch beim Arge Alp Cup 2019 in Innsbruck kein Weg vorbei. Die Leichtathletinnen und Leichtathleten aus dem Freistaat verteidigten abermals souverän ihren Titel aus dem Vorjahr.

Eine Macht stellte wie im Vorjahr Hammerwerfer Johannes Bichler dar. Sein Abstand zum Zweitplatzierten betrug fast 20 Meter.

Laura Gröll wurde im Hochsprung Dritte mit 1,63 Meter und betätigte sich darüberhinaus auch als 100-Meter-Hürdenläuferin.

Trotz einiger zum Teil recht kurzfristiger Ausfälle hatten Delegationsleiter Peter Kapustin und der Leitende Landestrainer Joachim Lipske ein sehr motiviertes und junges Team aufgeboten, in dem nicht wenige Athletinnen und Athtleten zu ihrem ersten internationalen Einsatz kamen. Auffallend war die lockere und sehr kollegiale Stimmung, mit der auch einige personelle Engpässe überbrückt wurden. Viele Athleten erklärten sich spontan bereit, nicht nur bei ihrer Paradedisziplin an den Start zu gehen.

Bayern holte zum fünften Mal in Folge den Gesamtsieg mit 222 Punkten vor Südtirol (205) und dem Tessin (200). In Innsbruck kämpften rund 400 Athleten um Punkte für ihre regionalen Teams aus der Schweiz, Österreich, Italien und Bayern. Bei den 39 Sportlern aus dem Freistaat (18 weiblich, 21 männlich) stachen vor allem die Trumpfkarten in den technischen Disziplinen.

So gewann zum Beispiel der DM-Dritte Johannes Bichler (LG Stadtwerke München) das Hammerwerfen mit starken 67,87 Meter und lag damit erneut um fast 20 Meter vor seinem zweitplatzierten Konkurrenten aus der Schweiz. Weitere bayerische Einzelsiege gingen auf das Konto von Philipp Reß (LA Team Alzenau) mit 1,99 Meter im Hochsprung, Yannick Wolf (LG Stadtwerke München) mit 11,16 Sekunden über 100 Meter, Vincent Schwenk (LG Stadwerke München) mit 1:53,54 Minuten über 800 Meter, Yannik Voß (TSV Schleißheim) mit 14,64 Meter im Kugelstoßen, Linus Limmer mit 62,09 Meter im Speerwerfen, Jessyka Schneider (TV Hindelang) mit 50,46 Meter im Hammerwerfen und Patricia Madl (LAC Passau)  mit 46,49 Metern im Speerwerfen. Sabrina Zeug (LG Oberland) gelang sogar das Kunststück eines Doppelsieges. 13,90 Meter stieß sie die Kugel weit und 44,45 Meter flog ihr Diskus.

Als Wermutstropfen erwiesen einige organisatorische Schwächen des Ausrichters. So gab es beispielsweise keine Zwischenstände. Umso größer war die die Überraschung bei der BLV-Auswahl über den am Schluss doch recht deutlichen Sieg.