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11.11.19 12:12 Alter: 26 Tag(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Leistungssport, Wettkampfsport, Oberpfalz
Von: LG Telis Finanz Regensburg

Künftige Regensburger Halle wirft Schatten voraus: LG Telis Finanz Regensburg erweitert Athleten-Portfolio

Bayerns Leichtathleten können sich freuen: Spätestens 2023 gibt es im flächengrößten Bundesland neben München und Fürth in Regensburg eine weitere voll ausgebaute Leichtathletik-Halle. Aus diesem Grund erweitert die LG Telis Finanz Regensburg schon jetzt ihr Athleten-Portfolio auf den Sprint und den Langsprint. Katrin Fehm (ESV Amberg), Amelie-Sophie Lederer (LAC Quelle Fürth), Mona Mayer und Samuel Werdecker (beide MTV 1881 Ingolstadt) starten im kommenden Jahr für die "Blauen".


Katrin Fehm wagt bei der LG Telis Finanz Regensburg einen Neustart. Foto: Theo Kiefner

Derzeit läuft bereits der Architektenwettbewerb für das mindestens 20 Millionen schwere Projekt, das zusammen mit dem gleichzeitig im Regensburger Osten entstehende Hallenbad einen richtigen Sportkomplex bilden wird. Am 8. Dezember wird der Sieger des Wettbewerbs gekürt, dann kann es zügig losgehen mit dem Bau der neuen Arena, die laut Stadt Regensburg Ende 2022, spätestens 2023 stehen soll.

Das war Grund genug, für die derzeitige Läuferhochburg von der LG Telis Finanz Regensburg jetzt schon zu handeln. Mit einem ziemlichen Kraftakt hat der Renommierclub sein Athletenportfolio auf den Langsprint ausgeweitet und eine national bemerkenswerte Truppe von jungen Athletinnen in die Domstadt gelockt. 2020 werden Katrin Fehm, die ehemalige Ambergerin mit einer 200-Meter-Bestzeit von 23,15 Sekunden, Mona Mayer, U 20 WM-Aspirantin mit einem 400-Meter-Rekord von 53,98 Sekunden, und die bayerische 100-Meter-Rekordhalterin Amelie-Sophie Lederer mit persönlichen Bestmarken von 11,28 Sekunden über 100 und 23,66 Sekunden über 200 Meter neben der bereits schon diesem Jahr für die LG Telis Finanz gestarteten Corinna Schwab (400 Meter 53,04 Sekunden, 200 Meter 23,70 Sekunden) das blaue Trikot überstreifen. Fest zugesagt hat eine weitere 400m-Athletin im Bereich 53,50 bis 54,00 Sekunden, deren Unterschrift noch in dieser Woche folgen soll. „Das ist unser erster Schritt, die Halle in Zukunft mit entsprechender Qualität zu füllen“, sagt dazu Telis-Teamchef Kurt Ring.

Er hatte dafür in den vergangenen Monaten einige knifflige Aufgaben zu erledigen. Zukunftsmusik zu spielen ist eine Sache, die Übergangsstruktur bis zur Einweihung 2022 zu schaffen, eine andere und weit schwerere. „Da haben uns dann doch günstige Umstände geholfen und wir können für unsere neuen Mädels auf optimale Trainingsbedingungen im Olympiastützpunkt München zurückgreifen. Die jungen Damen trainieren und leben weitgehend dort bereits seit einigen Wochen und werden von dem erfahrenen Trainer-Trio, bestehend aus den beiden Landestrainern Patrick Saile und Ruth Mayer, sowie Landesstützpunkttrainer Reinhard Köchl, in Personalunion Vizepräsident Sport im Bayerischen Leichtathletik-Verband, betreut. Um schon mal an der zukünftigen sportlichen Heimat schnuppern zu können, arbeitet der Landesstützpunkt Langsprint unter Ruth Mayer und Reinhard Köchl auch jeden Samstagmorgen auf der Städtischen Sportanlage am Regensburger Oberen Wöhrd.

Zur starken Truppe dazu kommen noch zwei Jungs: U 23-Junior Samuel Werdecker kratzte schon in diesem Jahr mit ausgezeichneten 47,28 Sekunden an der nationalen 400-Meter-Spitze und Fabian Schäffler ist ein talentierter Langhürdler, derzeit noch Sportstudent in Tübingen mit Praktikumsstandort München.

Auf die Frage, warum ausgerechnet die LG Telis Finanz die Sehnsucht aller Wünsche war, antwortet Reinhard Köchl: „Die Regensburger verfügen über große Erfahrungen im Hochleistungssport, haben moderne Organisationsstrukturen, sind jederzeit flexibel und schnell handelnd. Dort liefen einfach alle Fäden für das neue entstehende Team zusammen“. Norbert Lieske, Präsident der LG Telis Finanz, ergänzt: „Unsere seit nun über zehn Jahren extrem erfolgreiche Läufertruppe, kommt ein bisschen in die Jahre, da tut uns junges Blut enorm gut, was aber nicht heißt, dass unsere Laufasse schon satt wären.“

In der Tat, mit Miriam Dattke, Anja Scherl, Domenika Mayer, Thea Heim, Simon Boch, Moritz Beinlich, Dominik Notz, Benedikt Huber, Tim Ramdane Cherif, Kevin Key, Florian Orth, Max Zeus, Erik Hille und Konstantin Wedel wollen gleich mehr als zwei Handvoll Topathletinnen und -athleten ihre schon seit Jahren anhaltende nationale Dominanz erneut bestätigen und im Olympia- beziehungsweise Europameisterschaftsjahr 2020 auch international dabei sein. Dazu stoßen in der nächsten Saison fast genauso viele hoffnungsvolle U 20/23-Athleteninnen und -Athleten, teilweise aus dem eigenen Nachwuchs, teilweise über den hervorragenden Ausbildungsstandort 2020 nach Regensburg kommend. Fest steht auch, dass auch Sebastian Gleißl, mit 1:53,40 Minuten 800-Meter-Hoffnung, und die drei Langstrecklerinnen Svenja Ojstersek (10 000 Meter 33:45,08 Minuten), Denise Schumacher (5000 Meter 16:32,15 Minuten) und Ricarda Gerlach (Marathon 2:54 Stunden) der Regensburger Laufarmada beigetreten sind.