Bayerischer Leichtathletik-Verband e.V.


Leichtathletik

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11.05.10 12:23 Alter: 10 Monat(e)
Kategorie: Leichtathletik
Von: Günter Sesselmann

Ansprechende Hammerwürfe in Kulmbach/Stadtsteinach

Drei Nachwuchs-Hammerwerfer erreichten bei einem kleinen Testwettkampf im Wurfzentrum Kulmbach/Stadtsteinach zum frühen Saisonzeitpunkt schon Leistungen auf nationalem Niveau. Im Mittelpunkt standen dabei Johannes Limmer, der Deutsche B-Jugend-Winterwurfmeister Simon Lang und Jonathan Herbst.


Drei bayerische Hammerwurftalente, die die große Tradition dieser Disziplin in der Kulmbacher Region fortsetzen: (von links) Simon Lang, Johannes Limmer, Jonathan Herbst.

In seinem ersten A-Jugendjahr schleuderte der Achte der vorjährigen U-18-Weltmeisterschaften in Brixen, Johannes Limmer (UAC Kulmbach), zum Saisoneinstieg den Sechs-Kilo-Hammer auf 65,18 Meter. Spannend machte es in der B-Jugendklasse der amtierende Deutsche Winterwurfmeister Simon Lang (LG Frankenwald). Der knapp 16-Jährige, den seinen Sportkollegen "Frankenwaldbär" nennen, ist mit seinen Gedanken allerdings schon mehr mit der kontinentalen Ausscheidung für die erste Jugend-Olympiade über Pfingsten in Moskau beschäftigt, zu der er sich als einer von zwei bayerischen Nachwuchs-Leichtathleten qualifiziert hat.

Simon haderte über zwei 69 Meter-Versuche außerhalb des Sektors. Sein weitester gültiger Wurf landete an diesem Tag bei "nur" 64,37 Meter. Doch Stützpunkttrainer Martin Ständner relativierte und beruhigte das Ausnahmetalent, denn schließlich hatte Simon vor zwei Wochen in Wiesau trotz Prüfungsstress zur Mittleren Reife das A-Jugendgerät schon über 62 Meter geworfen. Sieger wurde schließlich die dritte große Hammerwurfhoffnung der Region, der ein Jahr ältere Jonathan Herbst (ATS Kulmbach). Er verbesserte seine Vorjahresbestleistung um über drei Meter auf ansprechende 64,98 Meter und reiht sich somit in der deutschen B-Jugendspitze ein.