Vereinswechsel

 

Der Zeitraum, in dem Athleten ohne Sperre zwischen Vereinen wechseln können, ist der 01. Oktober bis 30. November.

In dieser Zeit muss der Änderungsantrag des "neuen" Vereins in der BLV-Geschäftsstelle eingehen (Poststempel: 30.11.).

Die Freigabe des alten Vereins muss mit Stempel und Unterschrift auf dem Startpass gegeben werden, oder kann schriftlich per Fax, Brief oder mail (kallmeyer@blv-sport.de) an den BLV geschickt werden.

Der Einfachheit halber fordert der "neue" Verein die Freigabe des alten Vereins an und schickt den Änderungsantrag gleichzeitig mit dem freigegebenen Startpass (oder der schriftlichen Erklärung) an den BLV.

Im Falle, dass keine Kontaktaufnahme zwischen alten und neuen Verein zustande kommt, oder der alte Verein keine Freigabe erteilt oder diese nicht mehr in der Wechselfrist, muss der Änderungsantrag trotzdem in die Geschäftsstelle geschickt werden. Der abgebende Verein wird dann vom BLV angeschrieben. Der abgebende Verein hat dann zwei Wochen Zeit, Einspruch gegen den Wechsel einzureichen. Ansonsten wird der Wechsel ohne Freigabe des alten Vereins vollzogen.

Vereine, die nicht wissen, ob ihr Athlet zu einem neuen Verein wechselt, sollten den freigegebenen Startpass an den BLV schicken und nicht dem Athleten geben. Im Falle, dass der Athlet sich keinem neuen Verein anschließt, wird das Startrecht zum Jahresende automatisch gelöscht und der "alte" Verein zahlt keine Lizenzgebühren.

Ein Wechsel außerhalb der Wechselfrist läuft nach oben beschriebenen Verfahren ab, der Athlet wird aber für neun Monate an der Teilnahme von Wettkämpfen gesperrt.
Die Sperre tritt ab dem letzten Start für den abgebenden Verein in Kraft und kann dementsprechend verkürzt werden. In diesem Fall muss dem BLV durch den abgebenden Verein der letzte Start zusätzlich zur Freigabe des Athleten schriftlich mitgeteilt werden.

Wenn ein Athlet aus einem anderen Landesverband in einen Verein in Bayern wechseln möchte, muss der neue Verein seinen Änderungsantrag fristgerecht an den BLV stellen.
Die Freigabe wird dann durch die BLV-Geschäftsstelle über den abgebenden Landesverband angefordert.

Nach Beschluss des Bundesausschuss "Wettkampforganisation" des DLV kann ab 2006 kein Ausbildungskostenersatz mehr geltend gemacht werden.